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DAS RÖMISCHE GELD

Vom Wert einer römischen Münze

Im Museum Carnuntinum in Bad Deutsch-Altenburg gibt es ca. 170.000 Münzen. Die interessantesten Stücke haben wir für unsere Besucher ausgestellt.


Heute hängt der Wert einer antiken Münze weitgehend davon ab, wie exakt ihr Alter bestimmt werden kann. Dabei helfen den Wissenschaftlern viele Details.


münze Betrachte einmal eine römische Münze! Du siehst immer den Kopf eines Herrschers und von seinem Oberkörper meist gerade so viel, dass du erkennen kannst, welches  Kleidungsstück er trägt: Toga, Feldherrenmantel oder Panzer. Außerdem erkennst du Inschriften, die zumeist berichten, um welchen Kaiser es sich handelt (hier: Septimius Severus). Je länger ein Kaiser regierte, umso öfter änderte sich sein Bild auf den Münzen – sein Gesicht „alterte“! Auch die wechselnde Mode und eine veränderte Haartracht wurden von den Graveuren berücksichtigt.
Für Archäologen sind Münzen auch ein wichtiges Hilfsmittel, um das Alter einer Fundstelle zu bestimmen. Durch die eingeprägten Bilder und Zeichen auf den Geldstücken aus Gold, Silber oder Kupfer erfahren sie vieles über den Handel und die alltäglichen Geschäfte in der Antike.

Im Jahr 269 v.Chr. sollen in Rom erstmals Münzen geprägt worden sein. Vorher wurde nur Tauschhandel betrieben, als Wertmesser diente das Vieh – daher auch die lateinische Bezeichnung Pecunia (pecus – lat. Kleinvieh).